Moin, der folgende Leserbrief ist im Lokalteil der Westfälischen Nachrichten im Volltext abgedruckt worden.
Die Lokalredaktion des anderen Blattes, nämlich "Die Glocke" hat sich geziert.
Böse Zungen, natürlich nicht die meine, neigen zu der Äußerung, daß dort gelegentlich eine gewisse "gewichtende" Berichterstattung vorkommen solle, was angeblich und mir nicht bekannt, an der Farbe des leitenden Lokalredakteurs liegen solle.
Nun, das dürfte nicht lokal beschränkt sein.
Wie auch immer, auf der Strasse und am Telefon gab es Zuspruch, und den Anschub, doch weiterzumachen.
Die Katze ist aus dem Sack.
Am 14.12 wird im Umweltausschuss des Landtages die "entscheidende" Sitzung über die Zukunft der Dichtheitsprüfung stattfinden. Vertreter der inzwischen über 60 Initiativen werden vor dem Landtag demonstrieren und als Zuhörer anwesend sein.
Von Seiten der Initiativen und des Petitionsausschusses wird Herr Remmel seit Monaten!! aufgefordert, endlich belastbare Daten auf wissenschaftlicher Basis vorzulegen, die eine DP begründen könnten.
Herr Remmel hat bis heute nicht geliefert, er wird auch nicht liefern können, weil es diese Daten schlicht nicht gibt.
Nun ist auch offiziell die Katze aus dem Sack:
In der ARD-Plus-Minus Sendung vom 30. Nov. sagte Herr Remmel im Interview:
"Es gibt Firmen, die in Kenntnis dieses Gesetzes entsprechend investiert haben in ihr Unternehmen – das ist eine Aufgabe, der wir uns stellen wollen" und "Hier muss man sich gemeinschaftlich an das halten, was man beschlossen hat. ..."
Die Fortsetzung der Dichtheitsprüfung wird also nur noch und ausschließlich mit Wirtschaftsinteressen begründet. Koste es UNS, was es wolle. Alle anderen Argumente wurden bereits durch die Initiativen widerlegt.
Eine Studie des Shell-Konzerns und des HWWI (die Presse berichtete) hat für die Zwangsbeglückungen durch gesetzlich vorgeschriebene (und oft zerstörerische) Hausisolierungen sowie Heizungserneuerungen ein Volumen von ca. 750Mrd ermittelt, bundesweit.
Rechnet man die Kosten für eine (fiktiv) bundesweite DP mit den überflüssigen Sanierungen von freundlich geschätzten 150 Mrd hinzu, so kommt man auf lockere 900 Mrd mindestens.
Lässt man dann die manipulativen, fadenscheinigen, zweifelhaften und bereits widerlegten Begründungen (Umwelt, die Co² Klima-Lüge. Etc.) für das tumbe Wahlvolk weg und konzentriert sich nur auf die Wirkung dieser Zwangsmaßnahmen, so sieht man eine gigantische Enteignung und Umverteilung der Bürgervermögen von unten nach, ja wohin?
An dieser Zitze saugen viele Mäuler, ganz erheblich auch die notleidende Staatskasse über die dadurch generierten Steuereinnahmen.
Ob sich bei obrigkeitskonformer Erfüllung aller dieser meist sinnfreien Zwänge zahllose Leute verschulden müssen, hat jedenfalls bis jetzt noch keinen Politiker ernsthaft interessiert.
Eberhard Witte
48231 Warendorf
05.11.2011
